Der Wissenschaftsrat hat unlängst (18. April) die Ergebnisse der Pilotstudie Soziologie vorgestellt. Ich zitiere die Pressemitteilung:
Neben einer kleinen Spitzengruppe von Einrichtungen, die insgesamt sehr gut abgeschnitten haben, verfügen immerhin 60 Prozent aller am Forschungsrating beteiligten 57 Institutionen über mindestens eine sehr gut oder sogar exzellent bewertete Forschungseinheit. Die Spitzengruppe von neun exzellenten Forschungseinheiten verteilt sich auf sechs Universitäten und zwei außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.
Diese sind namentlich das Kölner Max-Planck-Institut, das SOEP am DIW und die Unis HU Berlin, Bielefeld, Bremen, Göttingen, Mannheim und München, wobei Max-Planck-Institut, SOEP und die Uni Mannheim die höchste Forschungsqualität aufweisen.
Zur Vorgehensweise erfahren wir Folgendes:
Die Ergebnisse der Pilotstudie Forschungsrating Soziologie basieren auf einer breiten
Datenbasis und einem ausführlichen Bewertungsprozess durch eine Gutachtergruppe
im „Informed Peer Review“-Verfahren. Die Datengrundlage ist aussagekräftig
und lässt differenzierte Bewertungen zu. Es sollte aber berücksichtigt werden, dass
die Bewertungsergebnisse auf einem Verfahren basieren, das in dieser Pilotstudie
erstmals erprobt wurde.
und
Die Bewertungen erfolgten in den drei Dimensionen Forschung, Nachwuchsförderung und Wissenstransfer, denen sechs getrennt zu bewertende Bewertungskriterien zugeordnet wurden: Forschungsqualität, Impact/Effektivität, Effizienz, Nachwuchsförderung, Transfer in andere gesellschaftliche Bereiche sowie Wissensvermittlung und -verbreitung.
April 26, 2008 at 6:39 pm |
Jürgen Kaube hat einen gewohnt bissigen Artikel zum Rating verfasst.
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