Semesterstart

Das Semester ist jetzt bereits zwei Wochen alt und ein Post dazu ist längst überfällig. Wo anfangen? Bei meinen Kurswahlen vielleicht. Also los: Dieses Semester habe ich wieder drei Kurse belegt, entgegen ursprünglicher Planungen alle im Department of Sociology. Diese sind

  1. Immigration and Ethnic Integration (Patricia McManus),
  2. Conflict, Change, and Institutions (Tim Bartley) und
  3. Hierarchical Linear Modeling (David James).

Erste Eindrücke: “1″ wird bestimmt sehr cool. Wie alle mittlerweile mitbekommen haben dürften, finde ich Patricia große Klasse; das Thema ist auch für (m)eine Diplomarbeit (bei Frank Kalter!?) sehr gut verwendbar… “2″ scheint ebenfalls sehr interessant zu werden. Ich habe mir für diesen Kurs vorgenommen möglichst viel über Arbeitsmärkte, Bildungssysteme (kenne ich mich ja schon ein wenig aus) und Integrationspolitiken/-gesetze zu lesen. Auch hier heißt das Ziel “Vorbereitung auf Diplomarbeit”. Kurs “3″ ist ein bisschen eine Verlegenheitswahl (ich kenne mich mit Mehrebenenanalyse nun wirklich ziemlich gut aus). Ich habe mich aber dafür entschieden, weil es nichts anderes gab, was mich sehr gereizt hätte, oder auf die Diplomarbeit hätte hinführen können. Außerdem tut es ganz gut mit Statistik/Methoden in Kontakt zu bleiben und – ein wichtiger Grund – einen Kurs zu haben, der mich nicht so fordert, wie das die beiden anderen tun.

Was ist sonst noch so passiert? Hmm… Ich war zum ersten Mal bei der Happy Hour des Department of Sociology. Das ganze fand statt im Crazy Horse, einer Stammkneipe der Soziologen hier. Es waren richtig viele Leute da und Shawna Smith (grad student, ich glaube 3rd year) hat mich für ein von mir häufiger mal gebrauchtes Adjektiv gelobt – mannheimian. Es gibt einfach Dinge, die sind mannheimian - nicht mehr und nicht weniger. Shawna hat in Oxford (UK) studiert, wo sie Mannheim das Continental Oxford nennen – ich denke das darf man als Lob auffassen. Außerdem habe ich Mark’s Freundin Kim kennen gelernt. Mit beiden gehe ich hoffentlich morgen einen Kaffee trinken. Als ich dann zu Hause von Shawna Rohrman abgesetzt wurde, ging hier die Party erst los: Einige sehr coole und auch ein paar lächerliche Leute, Essen, Wein, Musik, … Ich glaube es war 04.00 Uhr als ich ins Bett bin. Genau das – ins Bett gehen – werde ich jetzt auch gleich wieder tun. Eines muss ich aber noch los werden: Ich war heute mit Jeremy so etwa 40 Minuten laufen, was sehr wichtig, aber auch ein bisschen kalt war. (Im Moment [0.20 Uhr] sind es draußen -14° C, morgen soll die Tageshöchsttemperatur -6° C betragen – na wunderbar.)

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