oder: Warum das Web 2.0 eben doch von Bedeutung ist.
Das untenstehenden Videos des Bremer Studenten Matthias Dittmayer (Betreiber der Internetseite stigma-videospiele.de) und das Presseecho darauf zeigen zweierlei:
- Die Qualität öffentlich-rechtlicher Berichterstattung ist – wenigstens teilweise – katastrophal. Dass die im Video auseinandergenommenen Beiträge Einzelfälle sein sollen, kann ich nur schwer glauben.
- Das Web 2.0 ist kein unbedeutender medialer Raum – oder Debattierklub von Anonymen, Ahnungslosen und Denunzianten, wie in der SZ zu lesen war – sondern ein wichtiges demokratisches Kontrollorgan etablierter Publikationen. (Obwohl ich auch glaube, dass die Anonymität im Internet dazu beiträgt, dass schneller beleidigend und generell normverletztend miteinander umgegangen wird.)
Die von mir abgegebenen Kommentare auf Matthias’ Website kann man hier (ganz nach unten scrollen!) nachlesen. Leider haben Sie nur teils bewirkt was ich intendiert hatte. Aus sozialwissenschaftlich bzw. kausalanalytischer Sicht hat er auf der Seite “Experimente”, die er vielleicht besser “Untersuchungen” genannt hätte, ein paar Ungenauigkeiten und weniger gelungene, weil uninformierte, Kritik. Meine Kommentare kritisieren das Wichtigste. Ich sollte wohl, wie von Matthias vorgeschlagen, meine Kritik nochmal im Forum zur Diskussion stellen. Wenn ich Zeit finde, werde ich das nachholen.
Jetzt viel Spaß mit dem (Original-)Video:
Hier ist eine neuere Version (nicht mehr von Matthias selbst vertont).